Ein Gemeinschaftsprojekt von Studierenden der UdK und dem Fashion-Fotografen Carlos Lumière
Als Plattform des Instituts für experimentelles Mode- und Textildesign der UdK präsentiert die SCHAU alljährlich eine Auswahl an Projekten und Abschlussarbeiten von Bachelor- und Masterstudenten. Während die Veranstaltung ihr breites Publikum seit vielen Jahren verlässlich begeistert fehlte ihr bislang ein kohärentes Erscheinungsbild. So ist es in diesem Jahr erstmals zu einer Kollaboration des UdK Modeinstituts mit der Klasse Design für Wirtschaft und Werbung gekommen. Unter Leitung von Professor Uwe Vock und dessen künstlerischen Mitarbeiterin Gosia Warrink haben die Studierenden der SCHAU ein wiedererkennbares Gesicht gegeben. 
Einen fundamentalen Teil der visuellen Veranstaltungsidentität stellt eine Bildserie dar, die die Klasse Design für Wirtschaft und Werbung in enger Zusammenarbeit mit dem renommierten Modefotografen Carlos Lumière realisiert hat. Lumière, der aus London angereist ist, um die Studierenden bei dem Projekt zu unterstützen, hat bereits zahlreiche Kollektionen für Haute Couture Häuser wie Balanciaga und Vivienne Westwood in Szene gesetzt; seine Bilder erscheinen regelmäßig in internationalen Modemagazinen wie Elle oder Harper’s Bazar. Für die Kampagne der SCHAU18 setzte der Fotograf auf die Kraft des Unerwarteten und unterstrich die expressiven Kreationen der Modestudierenden mit von Spiegelungen gebrochenen Kompositionen.
Das Konzept, das auf einem Spiel mit Reflektionen und Perspektiven beruht, hatten die Studieren der Klasse für Wirtschaft und Werbung vorab entwickelt. Laut Lumière stellte es eine Herausforderung dar: „Mit Spiegelungen zu arbeiten ist eine sehr knifflige Angelegenheit. Man hat ständig Dinge im Bild die dort eigentlich nicht hingehören. Andererseits entdeckt man immer wieder überraschende Blickwinkel und Brüche“, erklärt der Fotograf. 
Als Resultat des gemeinschaftlichen Arbeitsprozesses ist eine crossmedial einsetzbare Bildserie entstanden, die den experimentellen Ansatz des UdK Modeinstituts reflektiert. Die vielfach fragmentierten Kompositionen stehen zudem sinnbildlich für die individuellen gestalterischen Ansätze der Modestudierenden, deren Ergebnisse im Oktober im Rahmen der SCHAU18 im Berliner Estrel Hotel vorgestellt werden. 

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